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Läusearten

Wie Sie sicherlich schon wissen, gibt es unterschiedliche Arten von Läuse. Zumal sich diese Seite primär mit Kopfläusen befasst, haben wir Sie bisher noch nicht über andere Arten der Läuse informiert. Aus diesem Grund haben wir hier für Sie diese Unterseite erstellt.

Hinweis; Bitte haben Sie dafür verständniss, dass wir nur über die in direktem Bezug zum Menschen auftreten Läusen informieren werden.

Das sind drei Hauptläusearten. Die sogenannten Filzläuse, die sich oft in der Schambehaarung eines Menschen niederlassen. Dann gibt es die Körperläuse oder auch Kleiderläuse genannt. Selbstverständlich haben wir noch die Kopfläuse über die genaueres unter "Was sind Läuse?" zu erfahren ist.

Schamläuse verbreiten sich hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr, können aber auch durch Handtücher oder ähnliches übertragen werden. Schamläuse können sich auch an anderen Körperstellen mit Haaren befinden, wie Achselhöhlen oder Bart.

Filzläuse

Filzläuse finden sich in jedem Bereich von Menschlichen Haaren wieder. Sie bevorzugen allerdings Stellen der Körperbehaarung die wärme und leichte fäuchtigkeit aufweist. Desshalb findet man sie meist in der Schambehaarung wieder. (Aus diesem Grund haben sie umgangssprachlich den Namen Schamläuse erhalten.) Pthirus pubis ist die wissenschaftliche Bezeichnung der Filzlaus. Sie ist durchaus mit dem bloßen Auge zu erkennen und wird durch sexuellen Kontakt sowie Kontakt zu infizierten Textilien übertragen.

Filzläuse erreichen eine größe von 1 bis 1,5 mm und sind damit ca. halb so groß wie eine Kopflaus. Charakteristisch ist für die Filzlaus ihre graue Körperfarbe. Der Körper trägt sechs paarige, zapfenartige Auswüchse. An den Enden ihrer sechs Beine befinden sich kräftige Halteklauen, mit denen sie sich an den Haaren des Menschen festhält. Ebenso wie die Kopflaus befestigt auch sie Ihre Eier an den Haaren. Der Stich einer Filzlaus verursacht in der Regel, neben einem starken Juckreiz, eine blau rötliche Verfärbung des betroffenen Hautbereiches.

 

Urheber: SOA-AIDS Amsterdam 

In den letzten Jahren ist die Verbreitung der Filzlaus in westlichen Ländern stark zurückgegangen. So fand sich in einer britischen Studie ein signifikanter Rückgang zwischen den Jahren 1997 und 2003. Diese Entwicklung wird größtenteils auf die in letzter Zeit zunehmende Verbreitung findende Schamhaarrasur bzw. der anderweitigen Entfernung von Schambehaarung zurückgeführt.

Eine leicht umsetzbare und zudem noch kostengünstige Therapie besteht darin, die betroffenen Haarbereiche zu entfernen. Außerdem sollte die Kleidung gewaschen und heiß getrocknet werden, um das Risiko der Neuinfizierung weiter zu verringern. Anders als bei Kopfläusen, die gelegentlich in Not- und Krisenzeiten als überträger von gefährlichen Krankheitserregern auffallen, spielt die Filzlaus diesbezüglich in Mitteleuropa keine Rolle.

Kleider- und Körperläuse

Die Kleiderlaus, die wissenschaftlich den Namen Pediculus humanus humanus trägt, und die Körperlaus (wissenschaftlich; Pediculus humanus corporis) gehören wie die Filz- und Kopfläuse der Familie der Menschenläusen an.

Die Kleiderlaus ist etwa 4 mm groß und somit die größte Laus in der Familie der Menschenläuse. Zudem ist sie meist weißlich bis braun gefärbt. Das Weibchen kann bis zu 40 Tage alt werden. Jeden Tag legt sie ca. 10 Eier was in ihrem Leben eine Summe von 400 gelegten Eiern ergibt und somit theoretisch (bei besten Bedingungen) schon ein einziges Kleiderlaus Weibchen ausreicht um einen starken Befall darzustellen. Die Entwicklung bis zum erwachsenen Tier dauert im günstigsten Fall zwei Wochen.

Die Kleiderlaus ist ein Parasit des Menschen. Sie wohnt bevorzugt zwischen den Haaren oder in der Kleidung. Sie ist gut an den Menschen angepasst und fühlt sich bei menschlicher Körpertemperatur wohl. Die Stiche der Laus lösen eine meist kleine, juckende Schwellung aus. übertragen wird die Laus durch Körperkontakt oder gemeinsam genutztes Bettzeug und Bekleidung. Bei schlechter Hygiene kann die Kleiderlaus durchaus Krankheiten übertragen. Ein Kleiderlausbefall muss in Deutschland nach dem Infektionsschutzgesetz beim Gesundheitsamt gemeldet werden. Die effektivste und einfachste Methode der Kleiderlaus zu Leibe zu rücken ist gute Hygiene und verstärkte Sauberkeit.



  
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